Adressen, die wir im Dezember lieben

Der Himmel ist grau, das Wetter kalt? Die Feiertage rücken näher, lassen Sie sich vom prickelnden Rot mitreißen, der Farbe, die wir in diesen Wintertagen am meisten brauchen.

 

1. Ein Fest für die Augen bei Baccarat

Wer vom erhabensten Kristallrot spricht, denkt unweigerlich an Baccarat. Im Jahre 1839 entstand dieses faszinierende Rot dank einer 24-karätigen Goldspitze, die in geschmolzenes Kristallglas getaucht wurde, und wurde zum Markenzeichen des Hauses. Um es aus der Nähe zu bewundern, begeben Sie sich in das 16. Arrondissement und dessen Stadtpalais: das Maison Baccarat, ein ebenso schicker wie geschichtsträchtiger Ort.

Im Inneren glitzert alles sanft: rote Reflexe, tanzendes Licht und ikonische Stücke, die das Können der Glasbläsermeister erzählen. Man wandelt wie in einem Pariser Traum, zwischen Handwerkskunst, Poesie und Kristallglanz.

Und dann kommt die Pause: ein Kaffee in der Orangerie, ein Moment im Garten oder ein Blick nach oben im Ballsaal. Vor der Abreise ein Abstecher in die Boutique... nur um mit ein wenig Glanz in den Augen wieder zu gehen.

Adresse: 11 Place des États-Unis, 75116, Paris

 

2. Der kleine geheime Nervenkitzel des Christine Cinéma Club

Es gibt Adressen, die bei denen, die sie kennen, ein Augenzwinkern hervorrufen. Eine Art diskreter Freude, die nur unter Eingeweihten zirkuliert. Für Filmliebhaber hat der Christine Cinéma Club genau diesen Effekt.

Im 6. Arrondissement sehen die Kinosäle aus wie alte Freunde: ein bisschen ramponiert, immer treu und leidenschaftlich pariserisch. Man bildet sich dort, verliert sich dort, wächst dort. Der Christine Cinéma Club gehört zu diesen geschichtsträchtigen Orten, zwei Säle, die jedem, der durch die Tür tritt, "zwischen hier und anderswo" zuflüstern.

Heute haben die Säle neue Farben erhalten, ohne ihren leicht Vintage-Charme zu verlieren, der zum Verweilen einlädt, zum Durchatmen und zum Beginn der Magie.

Am 23. Januar 2020 veranstaltet der Christine Cinéma Club die Premiere des Films The Staggering Girl von Luca Guadagnino. Foto von Julien M. Hekimian © Getty Images for MUBI

 

Hier ist nichts ganz vorhersehbar. Im Dezember taucht man in Malina (1991) mit Isabelle Huppert ein, als würde man einen im Wintermantel gefundenen Brief öffnen. Für den Rest gilt: Erkunden Sie selbst. Der Christine lässt sich nicht erzählen: Er entdeckt sich selbst, Film für Film, wie ein Geschenk, das aus dem Alltag fällt.

Adresse: 4 Rue Christine, 75006, Paris

 

Und um diese festlichen Abende zu begleiten, einige Nägel, die der Magie des Dezembers gerecht werden, zwischen dem glänzenden Glanz von Nuit Brillante und dem festlichen Geist unseres Weihnachtsduos, für Hände, die so strahlend sind wie die Stadt in dieser Jahreszeit.

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